Das SchreibMeister News-Archiv 2024 - 2025

Ab und an haben wir ein paar Neuigkeiten. Die stellen wir als News auf die Startseite. Und damit man auch über die Neuigkeiten von gestern informiert ist, haben wir dieses News-Archiv erstellt. Hier finden Sie alle News ab 2024.


NEWS 11. Januar 2026:

Ein gutes neues Jahr für alle! Kommt etwas spät, aber von Herzen. Und es war ein bisserl viel los ... eigentlich immer noch. Angefangen im Dezember mit einer an sich harmlosen Frage „Mache Sie auch Stifte auf Bestellung und kann man auch mehr bestellen?“. Und während mein Gehirn die Checkliste bereitlegt mit Fragen wie „Welches Holz, welche Oberfläche, wer sind Sie eigentlich, für wen, welches Modell, und vor allem bis wann und wie viel eigentlich?“ höre ich mein Mundwerk sagen „Aber natürlich doch – jederzeit!“. Das führte zur Freude des Anrufers und zu einem Auftrag über eine dreistellige Anzahl von Kugelschreibern. Jeder einzelne so gemacht, als wenn dieser Eine der „Einzige“ wäre. Mit Sonderzertifikat auf Holz gedruckt. Und das „bis wann“ sei auch kein Problem, es werden die ersten 100 Kugelschreiber erst Ende Januar benötigt ... Man sollte ab und an seine große Klappe halten. Aber seit Dezember fliegen die Späne hier hoch und tief. Die Menge an Stiftkörpern kann ich aus Platzgründen gar nicht auf einmal verarbeiten, deswegen gibt es gut 4 „Durchgänge“. Das erste Mal, dass ich über einen optimierten Workflow beim Drechseln nachgedacht habe, eine Zeitschiene aufgestellt und mir ein paar strenge Disziplinen (wie das regelmäßige Schärfen der Drechseleisen) auferlegt habe. Tja, das ist der Grund, warum im Januar nur wenige neue Stifte im Shop auftauchen werden ....

Die ersten Kugelschreiber-Rohlinge aus Eibe warten aufs Bohren.

Schnell Halterungen für 60 Stifte = 120 Einzelkörper gebaut. Damit kann ich eine „Tranche“ bearbeiten ....

Die ersten Eibenrohlinge sind geölt. Das ölen erfolgt 3 mal.

Während die ersten 60 Kugelschreiber zusammengebaut werden, warten im Hintergrund die nächsten schon aufs Drechseln.


NEWS 17. Dezember 2025:

Ich drück mich immer gerne vorm Mühlen-machen. Dabei ist man am Ende dann so richtig glücklich (und – OK – auch ein bisserl stolz), wenn man die zusammenbaut und alles passt perfekt. Hier ganz frisch fertig geworden (und in Kürze auch im Shop verfügbar – ansonsten per E-Mail anfragen): von links nach rechts: 2 x Zebrano, rotes Padouk, Wenge, Black Walnut, Birne, Elsbeere (Schweizer Birnbaum) mit Astloch und die kleine Purple Heart muss noch warten, bis sie ihre schöne violette Farbe wieder bekommt. Das dauert nach dem Drechseln ein wenig.


NEWS 09. Dezember 2025:

Meine Herren – die Drechseleisen haben in den letzten Tagen fast geglüht. Nachdem am Weihnachtsmarkt alle Stifte der Serie »Arborit« aufgekauft wurden, habe ich natürlich gleich wieder welche gemacht. Ich habe wunderschöne Hölzer in den Regalen gefunden, die ich zum größten Teil dann auch naturbelassen habe. Aber schaut selbst ... Zu den »Arborit«, den „Ewigen Beleistiften“

NEWS 01. Dezember 2025:

Ich bin noch ganz „benommen“ von den Eindrücken vom Weihnachtsmarkt im Kloster Scheyern. Zum einen, weil es eine Rückkehr zur frühen Schulzeit war (von der 5-7 Klasse wurde unsere Gymnasium-Klasse im Kloster Scheyern untergebracht), zum anderen, weil so viele nette und freundliche Menschen den Markt besucht haben. Ich war sehr gerne dort, hatte viel Spaß: Grüße an die 4 „Nonnen“, an die Geburtstagskinder, die Papis, die ihren Töchtern tolle Schreiber (fast freiwillig) gekauft haben, an die weit gereisten (der weiteste Stift ging nach Luxembourg) und an die vielen netten Kunden, Interessenten und Kollegen, mit denen ich tolle und lustige Gespräche führen durfte. Allerdings bedeutet es auch, dass ich die nächsten Tage wieder in der Werkstatt verschwinden werde, um die Stifte-Vorräte wieder aufzufüllen. 

NEWS 25. November 2025:

Einer der ganz, ganz seltenen öffentlichen Aufritte von SchreibMeister: Ich bin auf dem Scheyerer Weihnachtsmarkt! Im Innenhof des Klosters ist dieser herrliche Weihnachtsmarkt mit vielen Buden und Ständen. Die Stimmung dort hat mir immer schon gefallen. Und obwohl ich nicht der Typ Mensch bin, der auf einen Markt gerne teilnimmt, habe ich im Sommer dennoch zur Teilnahme an diesem tollen Event zugesagt. Ich bin dort am Samstag von 14:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 20:00 Uhr. Das bedeutet aber auch, dass ich den Shop von Samstag bis Montag hier "schließen muss“, damit ich keinen Stift doppelt verkaufe. Ich bin also wieder am Dienstag, dem 2.12.2025 mit dem Shop online zurück. Ich freue mich auf euren Besuch!

 

Mehr Infos dazu unter:

https://www.kloster-scheyern.de/blog/christkindlmarkt-am-29-30-november-2025/


NEWS 05. November 2025:

Und es gibt wieder eine neue Stift-Serie: den Scribi-Twist. Nach dem Erfolg des »Scribi« Klickkugelschreiber habe ich mich natürlich auf die Suche nach einer Version als Drehkugelschreiber gemacht. Und ich bin fündig geworden. Der kleine »Scribi« Twist ist ein echt putziger Geselle, mit butterweicher Drehmechanik und trotz seiner geringen Größe viel Platz für Holz. Also wenig Metall! Hier ein paar Beispiele:

Der kleine »Scribi« Twist, hier aus stark verholzter Berberitze.

Selbst auf kleinsten Raum ist die wenige Hardware liebevoll und schön gearbeitet.

Ein »Scribi« Twist aus schwarz gebeizter Esche, Oberfläche mit farbigen Wachs behandelt.


NEWS 07. Oktober 2025:

Mal wieder was Neues: Banksia-Zapfen. Diese riesigen Zapfen kommen in Australien vor. Die sammelt man nicht mal so einfach auf nen Spazergang mit den Hunden, wenn man im südlichen Bayern wohnt ... Aber man kann die kaufen. Die Hohlräume werden mit farbigen Harz verfüllt. Danach kann man die drechseln. Das gibt ganz phantastische Objekte ... also Schreibobjekte. Hier ein paar Beispiele:

So sehen die Zapfen in Natura aus. Wachsen halt leider sehr weit weg ....

Ein »Excalibur« Kolbenfüller aus Banksia-Zapfen. Super edles Erscheinungsbild.

Ein »Libby« Füller (oder Rollerball) mit gelb verfüllten Banksia-Zapfen.


NEWS 17. September 2025:

Wie immer steht am Anfang eines neuen Stiftes ein Erlebnis oder ein Zufall. In diesem Fall beides, denn zum einen habe ich eine Biografie eines Rockmusikers gelesen, der sich gerne in der New Yorker Disco „Studio 54“ aufgehalten hat. Und witzigerweise kam ich mit Freunden am nächsten Tag irgendwie auf diese Disco, den Film darüber und auf Filme, die man unbedingt gesehen haben sollte. Einer dieser, zugegeben eher für die Sekundärbildung gedachte, Streifen aus den 80ern ist die Pseudo-Rockdokumentation „Spinal Tap“. Dort gibt es die legendäre Szene, als der Gitarrist seinen Verstärker erklärte „It goes to eleven. It is one louder!“ Gitarristen lachen sich heute noch schimmlig drüber! Aber zurück zum Studio 54 – irgendwann kam natürlich der Gedanke, wie ein Kugelschreiber wohl aussehen muss, wenn er im Studio 54 Karriere machen hätte wollen. Lösung: Er muss glitzern. Wo bekommt man nun diesen Glitzer-Flitter her? Ich begab mich auf die Suche nach seriösen Stripper:innen-Berufsausübungszubehörfachgeschäften in der Hoffnung, dort fündig zu werden. Aber die bestellen das wohl alles online ... es gab keine entsprechenden Geschäfte. Die Idee, direkt am Ort des Geschehens diesen Glitzer aufzusammeln, stieß auf sehr wenig Verständnis bei der besten Ehefrau von allen und war zudem mit gewissen Gefahren verbunden. Am Ende wurde ich in einem Laden mit dem passenden Namen „Schwarzmarkt“ fündig, der leider kurz danach seine Pforten für immer schloss. Aber ich hatte den perfekten Glitzer. Dieser musste nun auf einen Träger aufgebracht werden, was sich im Laufe des Prozesses als zunehmend schwieriger gestaltete. Am Ende hatten sogar die Hunde, die mich immer wieder gerne in der Werkstatt besuchen, Stripper-Glitzer im Fell, was zu leicht gereizten Nachfragen seitens der besten Hundeführerin von allen führte.

Das erzähl ich nur deswegen, damit Sie nicht glauben, so ein Stift ist ruckzuck gemacht. Irgendwann war der Stift dann aber auch fertig. Jetzt musste noch ein Name her. „Studio 54“ darf ich ihn wohl nicht nennen, wegen Copyrights und so. Aber bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass er ein wenig mehr glitzert als das Studio 54. Genau um eins mehr .... und so schließt sich der Kreis. Der Name für die Serie ist gefunden: „Studio 55“ – er glitzert um eins mehr.

Hier ist also der erste perfekte Vertreter der Serie – vielleicht wird es mehr davon geben. Ich brauche einfach mehr Glitzer!

Der glitzernde »Libby« Klickkugelschreiber – mehr Glitzer geht nicht.

Jedes einzelne kleine Glitzer-Teilchen reflektiert das Licht.


NEWS 05. September 2025:

Ich war auf einer Art Mission: die Suche nach dem Heiligen Gral. Nachdem keine Kokosnüsse verfügbar waren (Kenner werden diese Anspielung verstehen ) habe ich den Wagen aufgesattelt und mich an einem Dienstag Nachmittag, kurz nach der Sportschau, gen Bethlehem aufgemacht. Dort habe ich zwar den Heiligen Gral nicht gefunden, aber denjenigen Meister, der diesen bestimmt gedrechselt hat: den Drechselmeister Martin Adomat, ein absoluter Könner seines Faches. Der hat in Bethlehem ein feines Drechselseminarium, in dem er seine Erfahrungen und Kenntnisse vollumfänglich weitergibt. Und weniger begabten Jüngern des spanerzeugenden Gewerbes bessere Haltungen, saubere Werkzeugführung und hilfreiche Tipps zeigt.

Der neue, spezielle Intensivkurs für Intensivtäter an der Drechselbank, ging über volle 4 Tage. Da drechselt man schon einige Jahre und glaubt einiges zu wissen – aber weit gefehlt. Es gibt immer Verbesserungen, korrigierte Fehlannahmen und korrektes Basiswissen. Und dann kommt der Zeitpunkt, an dem der große Meister fragt, was man denn so gerne wirklich gerne können würde. In meinem Fall war es das Aushöhlen, also das Herstellen z. B. einer Vase. „Interessant, aber eine Vase hat ja grade Innenwände ....“ Und schon durfte ich mit einem mir bis dahin völlig unbekannten Drechselwerkzeug eine Dose drechseln, mit allen Schwierigkeiten und Finessen. Bis hin zum absolut sicher passenden Deckel mit Verzierung. Und als zweites Hauptwerkstück habe ich dann eine Dose á la Raumschiff Enterprise gemacht, die sehr flach und recht aufwändig auszuhöhlen war. Die habe ich dann zuhause noch orange gebeizt und mit einer Schutzoberfläche überzogen. OK - das spezielle Werkzeug wurde auch gleich nach Kursbeendigung bestellt. Klar, oder? Vielleicht gibt es beim SchreibMeister jetzt dann auch noch Dosen. Und wenn, dann eher ungewöhnliche Formen ... was sonst?

Ja – das Bethlehem gibt es wirklich. Im Allgäu. Und man braucht keinen Reisepass und man muss kein Geld umtauschen ... ;-)

Erste Dose überhaupt: American Black Walnut, Deckel Esche und Griff wieder Black Walnut.

Zweite Dose aus Esche, Deckel Purple Heart und Knopf aus Makassar Ebenholz. Zuhause dann noch die Dose orange gebeizt und mit Öl-Schellack überzogen.


NEWS 09. August 2025:

 

Vom 11. bis 15. August ist der SchreibMeister unterwegs. Nicht, um neue Welten zu erforschen oder Gegenden zu erkunden, die noch nie zuvor ein Mensch betreten hat. Sondern ganz einfach um das beste und schönste Holz zu suchen, zu finden und zu sammeln. Für die schönsten und tollsten Stifte, Mühlen, Hundepfeifen, Brieföffner und Flaschenöffner. Das bedeutet aber auch, dass ich in dieser Zeit Ihre Bestellungen nicht sofort versenden kann und es, je nach Bestelleingang, ein paar Tage dauern wird. Ich teste nämlich jeden einzelnen Stift vor dem Versand persönlich - was nicht getestet ist, verlässt die Werkstatt nicht. Daher bitte ein klein wenig Geduld. Es ist ja für schönes Holz ...

 

Und ja, die schönsten und ausgefallenen Hölzer findet man da, wo sonst keiner sucht ....


NEWS 09. Juli 2025:

Ob Früher alles besser war, weiss ich nicht. Aber die Verschwörungstheoretiker waren früher liebevolle Spinner mit kruden Ideen (an denen in der Rückschau doch meist immer ein kleines Körnchen Wahrheit anhaftete!), die sich irgendwo in Phantasiebereichen zwischen Elbenland und Frodo, Hogwarths, dem Gleis 9 3/4, der Tatsache, dass Donald Trump eines Tages Präsident werden könnte, und der Akte X aufhielten. Leider hat diese Klientel doch einen großen Teil der kindlichen Unschuld verloren. Aber das Elbenland, Frodo und Aavalon gibt es immer noch. 

Diese Stiftserie nahm ihren Anfang in diesen schönen Phantasiewelten und wuchs so nach und nach zu schönen Kugelschreibern heran. Das filigrane und zarte verlangte nach einen besonderen Namen. Irgendwie nach Zauber, Hexen (die guten!), alter Mysterien und so ... So entstand die Serie »Druna«. Druna ist mehr als ein Schreibgerät: es ist das Werkzeug jener, die schreiben, um zu erinnern, zu bewahren, zu beschwören. Inspiriert von alten Druidenhainen und dem Flüstern vergangener Zeiten, bringt »Druna« das Geheimnisvolle auf Papier – mit Tinte, die wie Nebel fließt. Inhalte, die so geheimnisvoll sind wie ein Liebesbrief, eine Notiz an die Liebsten oder auch ein Einkaufszettel. (Also ICH finde den Text nicht zu „dick aufgetragen“, aber darüber ist man hier im Haushalt unterschiedlicher Ansicht :-) ...

Egal - hier kann man die neue Kugelschreiber-Serie anschauen. 


NEWS 04. Juni 2025:

Irgendwie vergeht die Zeit zu schnell.... wo ist den bitte der Mai hin?? OK - ich habe zwei neue Serien von Stiften aufgelegt. Hier der »Scribi«, ein kleiner kompakter Klickkugelschreiber. Es ist schon ein paar Jahre her, da hatte ich diese kleinen Kugelschreiber mal als Versuchsobjekt gedrechselt. Ich fand die irgendwie witzig, knuffig und ganz praktisch. Weil die halt nicht so lange sind und in jede Tasche passen. Also habe ich mal drei solcher Kugelschreiber an „Testpersonen“ ausgegeben. Ich gebe es zu: ich mache Versuche mit Menschen ... Aber wie das halt so ist: viele neue Ideen kommen, Sachen passieren, Wichtiges muss erledigt werden und ehe man sich versieht, sind ein paar Jahre ins Land gegangen. 

Bis sich vor einigen Monaten eine meiner damaligen Versuchspersonen in meine kleine Werkstatt verirrte und wir uns angeregt über Holz, Stifte und Kochrezepte austauschten. Mein Rezept für die Chinesische scharfe Nudelpfanne erregte besondere Aufmerksamkeit und meine liebe Bekannte wollte das Rezept gleich aufschreiben. Sie holte einen kleinen Kulli aus der Tasche und begann zu notieren. Ich war völlig fasziniert von dem kleinen Kerl bis ich checkte, dass es mein damaliger Versuch der (so nannte ich die damals) „Frodo-Kullis“ war. Meine Bekannte sagte, der Stift sei immer in ihrer Tasche seit sie ihn bekommen hat. Und das ist die Entstehungsgeschichte des kleinen Mini-Klickkugelschreibers. Ich durfte ihn natürlich nicht „Frodo“ nennen ... da wird man auf dem Rost der eigetragenen Markenrechte auf großer Flamme gegrillt. Also brauchte ich einen neuen Namen für den kleinen Schreiber. Und wieder half mein lückenhaftes Latein hier weiter ...  so entstand der »Scribi«. Hier sind die ersten Exemplare zu sehen.


NEWS 02. April 2025:

Ich habe ja einige Serien mit Bleistiften, Drehbleistifte, Klick- oder Druckbleistifte, kleine, große ... ich dachte, damit decke ich alle Bedürfnisse hinsichtlich eines Bleistiftes ab. Aber weit gefehlt. Seit einigen Jahren machen die "Ewigen Bleistifte“ oder auch „Infinity Bleistifte“ von sich reden. Die haben eine Spitze, die nie stumpf wird und sich auch nie abnützt. Der Bleistift hält ewig. Was mich dann wundert ist die Tatsache, dass diese Stifte meist im 10er-Pack angeboten werden. Fürs ewige Leben? Es gibt tatsächlich Schreiber, die eine Metallspitze haben, die sich wirklich nicht abnützt, aber einen sehr hellen Strich auf dem Papier hinterläßt. Aber es gibt diese auch mit einer speziellen Graphitspitze. Die nützt sich leicht ab, fast unmerklich, bleibt immer spitz und soll extrem lange halten. Ich habe erfreulicherweise nach langem Suchen eine Hardware gefunden, die stabil, praxisgerecht und gefällig designed und bezahlbar ist. Spitze ist auswechselbar (falls die jemand vom Tisch fallen läßt), man kann die Spitze zum Schutz auch umgekehrt im Stift versenken und es gibt viele Farbspitzen als Set (in Kürze). Die neue Serie nennt sich »Arborit«. Hier sind die „Ewigen Bleistifte« zu sehen. 


NEWS 29. März 2025:

Die „Woche der ungewöhnlichen Materialien“ ist erst mal zu Ende gegangen. Allerdings nicht ohne weitere Ideen und auch schon Vorbereitungen für die nächste Woche dieser Art zu hinterlassen. Es wäre ja schade um all die Ideen und Vorstellungen, wenn man die nicht in die Realität umsetzen könnte. Wird aber etwas dauern, weil ich mir dazu erst mal wieder einige „Fertigkeiten draufschaffen“ muss. So beschäftige ich mich im Moment mit dem Handwerk des „Filzens“. Auch der intensivere Umgang mit Acrylfarben ist in der Werkstatt durchaus sichtbar ... Aber hier einige Beispiele, die man auch hier im Shop finden kann.

Handgedrechselte Schreibgeräte aus ungewöhnliche Materialien wie (v.l.n.r.) Fichtenzapfen, Corian schwarz/weiss, Corian blau gefärbt, Acryl, Polyester, stabilisiertes Holz, Epoxy mit Hopfen und nochmal Acryl. Nicht auf dem Bild sind die tollen Kugelschreiber aus Ebonit.

NEWS 17. März 2025:

Der Spaziergang liegt schon lange zurück. Sehr lange. Vor vielen Jahren habe ich im Wald einige Tannenzapfen gesammelt. Wobei es ja in Wirklichkeit Fichtenzapfen sind, Tannen werfen die Zapfen nicht ab. Haste das gewusst? 5 Jahre später fielen mir die Zapfen beim Aufräumen (was echt nur aus Versehen passierte) in die Hände. Und da ich ohnehin die „Woche der ungewöhnlichen Materialien“ ausgerufen hatte, passte das perfekt. Also habe ich einen Zapfen vorbereitet und in etwas Epoxydharz gegossen. Nach angemessener Aushärtungszeit kam das Gebilde also auf die Drechselbank. Es war eigentlich nur ein Test, aber das Ergebnis hat mich dann wirklich überrascht: Ganz egal, wohin man blickt: es schauen einen immer irgendwelche Waldgeister und Ungeheuer an. Mit leuchtenden Augen, Klauen und Zähnen und manchmal mit einem kompletten Gesicht. Diesen Stift gibt es nicht zu kaufen, das ist ein ganz persönliches Einzelexemplar. Ich habe noch Zapfen da, aber ich hab echt Angst, dass da mal so ein Waldungeheuer rausspringt und mir drei Wünsche gewährt. Und ich weiss doch nicht, was ich mir wünschen soll ….


NEWS 10. März 2025:

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mich mehr aufregen. Aber auch so kommt mir im Moment die Galle hoch. Seit Dezember bezahle ich richtig viel Kohle nach Österreich für die Verpackungsverordnung. Alle 3 Wochen fällt denen was Neues ein, damit sie noch mal 300 Euro extra kassieren. Bis heute habe ich immer noch keinen Bescheid erhalten, dass ich nach Österreich wieder was verschicken darf. Diese Verpackungs-Müll-Ordnung ist ja OK – aber diese Gängelei ist zum Kotzen.

Aber auch bei unserer Post tut sich ja einiges, 8.000 Stellen sollen da gestrichen werden. Die Zustellung dauert immer länger, aber die Preise sind erst mal kräftig angehoben worden.  Wer sackt denn das ganze Geld am Ende ein? Die armen Zusteller an der Front sicher nicht. Ich muss schweren Herzens jetzt die Versandkosten anheben. Sind zwar "nur" 20 Cent, aber die Menge machts dann irgendwie.  Und bevor jetzt ein Alu-Hut-artig Denkender behauptet „Der will doch nur Millionär werden“, dem sein folgender Faktencheck um die Ohren gehauen: Versende ich im Schnitt 20 Pakete pro Monat , dann ergibt die Erhöhung von 20 Cent die stolze Summe von vier Euro. Für die Million müsste ich das dann 250.000 Monate lang durchziehen. Das sind knapp 21.000 Jahre.und mindestens 250.000 Stifte. Aber im Alter von 21.063 Jahren hätte ich die Million zusammen. Der Alu-Hut hat Recht.

NEWS 01. März 2025:

Kunden kenn sie bereits – meine kleine SchreibMeister Broschüre. Bisher rund 40 Seiten, farbig und schön gedruckt. Aber die Stifte haben Zuwachs bekommen, die Hundepfeifen und Gewürzmühlen wollten auch verewigt werden ... also hab ich sage und schreibe 3 Monate an der neuen Version gearbeitet. Bilder geschossen, Texte geschrieben, Layouts erstellt und dann final die Druckdatei erzeugt. Diese Woche habe ich meine neue SchreibMeister Broschüren aus der Druckerei geholt. Mit 76 Seiten (!!) ist es schon fast eher ein Katalog. Und wenn ich ehrlich bin: ich bin da so richtig stolz drauf.

Der neue SchreibMeister Katalog, Edition IV. Mit 76 Seiten der stärkste und umfassendste Zusammenstellung von „SchreibMeister“.

NEWS 06. Februar 2025:

Es gibt Tage, die kann man getrost als „Streichergebnis“ ansehen. Und dann gibt es Tage, die es nur selten in dieser Form gibt, dass sie einen vollkommen überraschen. Stellen Sie sich vor, ein wirklich guter Freund besucht Sie nach langer Zeit, einfach so, zu ratschen und weil man sich ja schon lange nicht mehr gesehen hat. Und statt eines Blumenarrangements, einer Flasche Sekt oder sonstigen üblichen Geschenken bringt er .... eine Metalldrehbank als Geschenk mit. Glauben Sie nicht? Doch - so was passiert. Zum Beispiel in der SchreibMeister Werkstatt. Und seit gestern steht nun eine kleine Metalldrehbank in der Werkstatt, die darauf wartet, dass ich mir nun auch Metallverarbeitung beibringen, was über Metalle lerne und beginne, mir eigenen kleine Werkzeuge zu bauen. Und vielleicht eine eigene kleine Stiftserie. Aber bis dahin wird noch einiges an Wasser die Ilm und den Mississippi runterfließen ... jedoch der Anfang ist gemacht. 

Die kleine, feine Metalldrehbank kurz nach dem Auspacken in der SchreibMeister Werkstatt.

NEWS 17. Januar 2025:

Was ist Elektrizität? Wenn man morgens energielos aufsteht, mit Widerstand ins Büro geht und geladen den ganzen Tag gegen des Strom schwimmt. Oder man lässt sich ein Gerät bauen, das Millionen Volt (oder so) produziert, um der Frage nachzugehen „Wie sieht ein Stift aus, der vom Blitz getroffen wird?". Ich habe mich für zweitere Variante entschieden und bin mit wachsender Begeisterung beim Blitzen. Oder genauer gesagt: beim Herstellen der sog. Leuchtenbergfiguren, die entstehen, wenn Strom sich durch ein Material „frisst“ und dabei die schönen „Blitzfiguren“ hinterläßt. Ein ebenso coole wie leider auch gefährliche Sache. Weil eben sehr viel Strom unterwegs ist. Aber es kommen tolle Stifte dabei raus. Die nenne ich „High Voltage“. Was da grad im Radio lief, als ich auf den Namen kam? Verrate ich nicht ....  Findet ihr bei den Themenstiften hier.

Mein „Blitzgerät“, mit dem ich den Strom auf die Stifte leite.

Die Stiftkörper werden eingespannt und dann gibt es ordentlich Volt. Oder Ampere. Strom halt ....

Der „Totmannschalter“. Falls mich der Lichtbogen doch mal erwischen sollte, unterbricht der den Strom. 


NEWS 6. Januar 2025:

Und schon wieder ein neues Jahr. Ich wünsche Ihnen allen viel Glück, Gesundheit und Freude im neuen Jahr.  Die neuen Stifte für Januar lassen noch ein bisserl auf sich warten. Ich experimentiere im Moment mit sehr viel Strom, um die „High Voltage“-Serie wieder zu bestücken. Das sind Stifte, die im wahrsten Sinne des Wortes vom Blitz getroffen wurden. Zudem laufen grad noch viele Mühlen durch die Werkstatt, die grad fertig werden. Und mein Stiftmaterial für die Kaffee- und Hopfenstifte habe ich in neues Harz gegossen. Das alte Harzsystem gibt es nicht mehr, ich probiere grad ein neues System aus. Ende Januar wird es die ersten Hopfen- undKaffeestifte, und ganz exklusiv: einen Drahtstift geben.

 

Der Versand nach Österreich muss momentan leider ausgesetzt werden. Die Österreicher legen im Rahmen der Verpackungsmittelverordnung eine Bürokratie an den Tag, die Deutschland zur Ehre reicht. Es reicht nicht mehr, wenn ich wie in Deutschland für meine Verpackungen zahle – nein – ich brauche einen "Repräsentanten" dafür in Österreich. Für was auch immer. In jedem Fall für ziemlich Geld... Der Gipfel der Gängelei (so wie ich das empfinde): Der „Vertrag“ dafür wurde an meine Mailadresse mit meiner Firmenbezeichnung und der Firmennummer verschickt. Den muss ich unterschreiben. So weit, so gut. ABER: Ich muss den im Beisein eines Notars unterschreiben, der beglaubigt, dass auch ich das war, der die Unterschrift geleistet hat. Noch Fragen? Und jetzt liegt der Vertrag irgendwo in Österreich in irgendeinem Ministerium und wartet darauf, bearbeitet zu werden. Bis dahin darf ich an meine lieben Österreichischen Kunden keine Stifte versenden (obwohl die Entsorgung schon im Voraus für 2025 bezahlt wurde). 

 

Und was die guten Vorsätze fürs neue Jahr angeht: da kann ich die alten hernehmen, die sind noch unangetastet ;-)

NEWS 20. Dezember 2024:

Ab und zu darf man auch mal spinnen .... Man drechselt spät abends so nichts ahnend und völlig entspannt vor sich hin, die Mühle in der Bank nimmt langsam Form an ... da spielen die im Radio doch glatt den genialen „Tube Snake Boogie“ von ZZ Top. Und irgendwie hat es mich gedrechselt ... Mühle raus, ein Stück Buche in die Maschine gespannt und einfach drauf los. Jetzt stehen Billy und Dusty auf der Drechselbank und passen auf, dass da nicht noch John, Paul, George und Ringo dazu kommen. Wobei Jerry Garcia schon direkt danach anklopft hat ... am nächsten Tag stand auch Jerry auf der Drechselbank. Der hatte ja nie einen Hut auf ... ging auch bei der Menge Haaren gar nicht. Aber ein wichtiges Utensil durfte nicht fehlen ... Wenn ihr das Bild von Jerry anseht, dann müsst ihr den Grateful Dead-Song „Casey Jones“ anhören. Und Jerry erwacht auf dem Reitstock der Drechselbank zum Leben. Echt! Und NEIN - das sind nicht die Überreste meines letzten Friseurbesuches, das ist Kunstfell ...

Dusty und Billy auf der Drechselbank – SchreibMeister & ZZ Top.

Jerry – ganz Grateful beim Entspannen auf der Drechselbank. 


NEWS 13. Dezember 2024:

Freitag der 13. – könnte ja fast der Titel für einen Kinofilm sein ;-) Aber wer käme schon auf so eine perfide Idee ....? Besser ist es, was Tolles zu verkünden: es gibt wieder kleine Salz- und Pfeffermühlen! Zum Teil auch aus ganz ausgefallenen Hölzern.  Hier mal zwei Mühlen aus Nussbaum, gestockter Birke und Zebrano. OK - richtig.... es sind drei Mühlen. Hier klicken.


NEWS 11. Dezember 2024:

Und hier ist sie: die neue »Stratos« Serie von SchreibMeister. Ähnlich wie der »Aurin« aufgebaut, allerdings ohne Gold und dessen reichhaltigen Verzierungen, kommt der »Stratos« eher cool und gradlinig daher. Er liegt super in der Hand, die Hardware ist ziemlich massiv, läßt sich aber dennoch super weich und einfach übers Papier führen. Den »Stratos« gibt es als Rollerball und als Füller. Beim Füller kann man Schreibfedern von Fein bis Breit sowie auch Kalligrafie-Federn wählen Natürlich kann man auch ein zweites Griffstück mit der gewünschten Feder dazu bestellen und den Füller (oder Rollerball) sprichwörtlich im Handumdrehen umkonfigurieren. Und so sieht er aus:


NEWS 25. November 2024:

Long time - no read ... aber es gibt immer eine Menge zu tun. Zum Beispiel die neue SchreibMeister Broschüre überarbeiten, es werden 20 Seiten mehr. Also viel Bild, viel Text und ein bisserl Gestaltung, was da gemacht werden muss. Dann habe ich an einer neuen Stifte-Serie gearbeitet – kommt in Kürze und nennt sich »Stratos«. Gibt es als Füller und Rollerball in der Kampfklasse »Aurin«, nur gradliniger und weniger Verzierungen. Nebenbei mach ich noch ein paar Mühlen und tolle Kugelschreiber aus exklusivem Material, das direkt aus den USA kommt. Zudem noch eine Handvoll Kolbenfüller und jede Menge »Alube« Kugelschreiber. Ach ja – die Gutenberg-Serie ist auch schon online. Auf normalen Holz und auf Holz von Kirchenbänken. Nur so am Rande ...

Eine Mühlenproduktion im November ...

Der Kapitelanfang von „Genesis“ der Gutenberg-Bibel auf Kirchenbank-Holz (Eiche)


NEWS 5. September 2024:

Viele neue »Alube« Drehkugelschreiber sind neu im Shop - alle mit schöner Goldhardware. Und ein sensationeller Cat Pen aus Zebrano, quergedrechselt und naturbelassen. Für alle braun-schwarzen Katzen.

NEWS 1. September 2024:

Wie versprochen gibt es ab sofort tolle Cat-Pens aus phantastischen Hölzern, Und auch die Drehkugelschreiber der Serie »Libby« haben ein paar neue Exemplare erhalten. Ich mach grad einen Spagat aus Vorbereiten, Bohren, Drechseln, Finishen und den Shop befüllen. Rund 10 neue »Alubes« (die meisten mit Gold-Hardware) sind grad im den letzten Zügen, 30 neue »Finleys“ beim Aushärten des Röhrchens, ein paar »Libby« Füller aus Weinrebe sind grad im Stadium des Drechselns. Und die ersten Gutenberg-Bibel-Stifte auf Kirchenholz (mit und ohne Abbildungen der Bibelseite) sind fertig – da baue ich im Moment die Webseite hier auf. Schaut gerne in ein paar Tagen wieder vorbei - es lohnt sich. 

NEWS 12. August 2024:

Oh Mann - am 8. August war der Internationale Tag der Katze, kurz Tag der Katze. Ich habe es verpennt. Es sind keine neuen Katzenstifte im Shop. Aber ich bin am Wochenende trotz Hitze, oder grad deswegen, in die Werkstatt und habe sofort mit einigen Katzen-Stiften begonnen. Wenn alles gut geht, wird es unter anderem die Red-Hell-Cat geben, die Gelbe Katze (die eigentlich orange ist und mit einem großen G. beginnt. Aber der Name ist geschützt und ich darf den nicht verwenden, sonst wirds mir als Werbung ausgelegt). Aber auch einen eher orangefarbenen Stift wirds geben. Und noch mindestens fünf weitere tolle Cat-Pens. Gebt mir noch ein paar Tage Zeit zum Fertigstellen:

NEWS 6. August 2024:

Liebe SchreibMeister Freunde! Es ist Sommer, es ist heiß ... und in der Werkstatt herrscht zwar Kühle, aber eine relativ hohe und schwankende Luftfeuchtigkeit. Mehr als sonst. Das begeistert Hölzer, die unter solchen Bedingungen leidenschaftlich reissen.  Dazu gehören die gelbe Berberitze, das zickige Red Mallee (und alle anderen Eukalyptus-Knollen), Schlangenholz, Ebenholz, aber auch einheimische Diven wie fast alle Obsthölzer. Daher dauert die Produktion manchmal etwas länger. OK - zur Zeit fast 2-3 Wochen länger. Hinzu kommt, was mich natürlich freut, dass ich sehr viele Wunsch-Stifte und auch viele Wunsch-Mühlen in Arbeit habe. Das ist auch der Grund, warum der Nachschub an neuen Stiften für den Shop im Moment grad etwas geringer ausfällt. Aber es sind ja noch genügend tolle Stifte und Mühlen vorhanden :-)

NEWS 29. Juli 2024:

Wie im Mai beschrieben, habe ich jede Menge Hopfen in Acryl gegossen. Und nach langer Zeit dann gedrechselt. So langsam dämmert es mir, warum ich anscheinend weltweit der Einzige bin, der das macht: es geht fast nicht. OK - der Ausschuss ist gewaltig. Das liegt an der Tatsache, dass Hopfen so gut wie kein Hart aufnimmt. Da braucht es viel Überredungskünste, unglaublich schaffe Drechseleisen. Der Gedanke „das Eisen geht schon noch für diesen Stift ...“ wird gnadenlos bestraft. Mehrmals empirisch bewiesen. Aber es entstanden einige wirkliche „Edelsteine“ der Drechselkunst. Und wie es so ist - fast alle verkauft. Aber ich probiere ein neues Harzsystem aus. Damit lassen sich hoffentlich einige Unwägbarkeiten etwas abmildern. Und dann wird Hopfen, Kaffee, Kamille und was sonst nicht bei drei auf den Bäumen ist eingegossen und gedrechselt ;-)

 

Eine kleine Auswahl der Ergebnisse aus Hopfen und Kaffeebohnen ....

NEWS 28. Mai 2024:

ACHTUNG:

SchreibMeister ist am 28. und 29.6. Aussteller bei der „Langen Nacht der Kunst und Musik“ in Pfaffenhofen. In dieser Zeit können keine Bestellungen bearbeitet werden. Der Shop ist also vorübergehend geschlossen. Nicht, dass ich einen Stift bei der „Langen Nacht“ verkaufe und Sie bestellen genau den gleichen hier im Shop. Jeden Stift gibt es bei mir halt nur einmal. Was nicht bedeutet, dass ich liebend gerne für Sie einen ganz individuell aus Ihrem Wunschholz noch Mal mache. In diesem Sinne – machen wir mal zwei Nächte „durch“ :-)

 

NEWS 26. Mai 2024:

Die Hopfensaison steht bevor, der Hopfen klettert bei uns in der Hallertau schon sichtbar die Drähte in den Hopfengärten hoch. Natürlich hat der SchreibMeister vorher schon wundervollen Hopfen aus den Hopfenlabors erhalten. Mein lieber Freund Siggi, genauer gesagt dessen Frau, haben das möglich gemacht. Und so wird der Hopfen aktuell vorbereitet. OK - die erste Charge ist schon vorbestellt, aber es kommen ja noch mindestens zwei weitere „Hopfenrohlinge“. Ebenso Kaffeerohlingen (jawohl – aus echten Bohnen), Blütenrohlinge aus den herrlichen Wiesen meiner Umgebung sowie aus unserem Garten. In wenigen Wochen dürften dann die ersten spektakulären Schreibgeräte entstehen. Vorbestellungen sind natürlich möglich... einfach Stiftmodell und Hardwarefarbe nennen und ich befrage das große Späneorakel nach dem Preis ;-) Ach ja, auch in Sachen "Gutenberg und SchreibMeister“ haben sich sensationelle Dinge getan. Davon aber beim nächsten Mal. In Kürze.

Kaffeebohnen und Hopfen in extra dafür geleerten Eisbehältern (Cappuccino und Walnuss). Fällt die wundervolle grüne Farbe des Hopfens zu dieser Zeit auf? Bei SchreibMeister ist das möglich :-)

Hopfen (immer noch grün!) in Acryl gegossen. Jetzt noch ein paar Tage durchhärten, dann hat das Harz die optimale Härte und Flexibiität fürs Drechseln erreicht.


NEWS 8. Mai 2024:

Die „gelernten Setzer“ waren früher die Krone der Schöpfung der Druckindustrie. Den Beruf gibts heute nicht mehr, aber ich hab den noch wirklich gelernt. Da ist der olle Gutenberg (also der Drucker, nicht der „Kopierer" ... wenn Sie wissen, was ich meine) natürlich das, was für Gitarristen Clapton oder Hendrix ist. Und dieser Gutenberg hat die Bibel im Buchdruck hergestellt. Die Seiten waren unglaublich aufwendig verziert und die Typografie war damals schon sehr ausgefeilt. Das kriegt eine KI heute noch nicht hin ... Aber als Setzer ist man dieser alten Kunst verpflichtet und so habe ich mich zu einem Versuch entschieden: Die erste Seite Genesis der Gutenberg-Bibel auf ein Stück Holz, ein Rindenstück eines Kirschbaums, zu übertragen, das dann so aussieht, als wenn es Jahrhunderte im Wald oder auf einem alten Klosterdachboden gelegen hätte. Und wenn ich schon dabei bin, dann übertrage ich das auch auf ein Stück Kirschholz und mach einen Kugelschreiber draus. Das Rindenstück soll als Stiftablage fungieren, der Kugelschreiber zum angeben. Hat geklappt. Wenn ich jetzt noch rausbekommen, ob da Copyrights drauf sind ... dann könnte man das auch verkaufen.

Die erste Seite des Buches Genesis auf einem Rindenstück

Es ist wirklich banale Rinde, von einem Kirschbaum.

Die Genesis-Seite rundrum auf einem Kugelschreiber aus Kirschholz. Die Schrift ist sogar noch lesbar.

Also ehrlich – dieser Kugelschreiber erregt echtes Aufsehen. Sogar in der Werkstatt.


NEWS 21. März 2024:

Nach 4 Wochen ist die erste vergoldete Pfeffermühle fertig. Die Basis ist Birkenholz, das ich, nach gründlicher Vorbereitung und Oberflächenversiegelung, mit Schlagmetall belegt habe. So wie ich es im Vergolderkurs gelernt habe. Ausnahme: Ich wollte die Struktur des Holzes etwas durchkommen lassen. Die Mühle ist also nicht ganz glatt. Aber es hat viel Spass gemacht, ich habe einiges gelernt und es wird mit Sicherheit nicht die einzige „Goldmühle“ bleiben. Ist doch cool, oder? Da werden nicht nur die Ostmann-Gewürze im Regal ganz neidisch, auch die lieben Verwandten und Bekannten werden endlich den verdienten Millionär in einem sehen :-) Wer würzt schon mit einer vergoldeten Mühle?


NEWS 21. Februar 2024:

Ich habe beschlossen, mein Leben mit etwas mehr Glamour zu überziehen und habe mich zu einem Vergolderseminar angemeldet. SchreibMeister goes Goldfinger!

Die Kursleiterin Eva Kunze hat es geschafft, mir die Grundlagen der Theorie und vor allem der Praxis richtig und mit viel Freude am Experimentieren beizubringen. Von der Untergrundvorbereitung bis zum Kochen des Hasenleims, vom Herstellen und Mischen der Acrylfarben im Wunschton bis zur notwendigen Chemie der aufzutragenden Schichten und vieles mehr. Soll ich euch was sagen – es hat irre Spass gemacht und ich war total begeistert. Am liebsten würde ich jetzt alles mit Gold überziehen. Aber ich werde mal mit Stiften und vielleicht Pfeffermühlen anfangen. Das dürfte wohl dann die erste "Goldmühle" überhaupt werden. Hier noch ein paar Bilder vom Kurs, meiner Holzschale in Rohform und finaler Form und einer Goldenen Wand im von mir belegten Rohzustand.

Eine Wand aus Gold - hier im Rohzustand mit frisch belegtem Schlagmetall. Natürlich von mir belegt!

Ein Hauch des Alchemisten liegt in der Luft ... die verwandelten ja auch alles in Gold ...

Eine Schale aus Bambus. Hier innen schon vergoldet, aussen noch mit vorbereitetem Untergurnd für die Farbe.

Meine Bambusschale – innen Gold und aussen genau das Blau, das ich haben wollte. Gab es so natürlich nicht, aber wenn man mit Farbpigmenten seine eigene Acrylfarbe anmischen darf ... dann klappts auch mit dem „Blaumachen“.


NEWS 6. Februar 2024:

Weil ich das doch immer wieder gefragt werde ... wie ist denn nun der Unterschied zwischen den großen Mühlen, den kleinen den Minis und den Skinnies? Ich habe alle mal nebeneinander gestellt. So sehen die Größenverhältnisse aus.

Von links nach rechts: große Mühle (ca. 27 cm, aus Olive); kleine Mühle  (ca. 18 cm, aus Eibe); Mini Mühle (ca. 14 cm, hier auch aus Eibe); Skinny Mühle (ca. 12 cm, sehr schlank, aus Eibara)

 

Natürlich kann es auch Skinny Mühlen geben, die höher sind.  Auf Wunsch, oder wenn das Stück Holz keinen größeren Durchmesser zuläßt. Und auch die Form kann ganz unterschiedlich ausfallen .... entweder auf Wunsch, oder weil es das Holz so vorgibt .... oder weil es mir in dem Moment des Drechselns grad super gut gefällt. 

 

NEWS 31.  Januar 2024:

Holz und Metall ist eine tolle Kombination. Um aber Metalle in Holz einzubringen, muss man sich das eine oder andere einfallen lassen. Und etwas Mut zum Experimentieren mitbringen. Die ersten Versuche wurden ja schon in der SchreibMeister Werkstatt gestartet.  Dazu brauchte es natürlich Metall, genauer gesagt: hochfeines Metallpulver. Kriegt man leider nicht an jeder Ecke. Aber dafür hat man ja das Internet erfunden – da gibt es alles. Ich habe also eine Firma entdeckt, die sowas verkauft. OK - Altersnachweis und Gewerbenachweis zu erbringen ist nicht so unüblich. Komischer war dann schon die „Sichtkontrolle" durch den netten Briefträger, der mir das Paket dann aushändigte. Ich hab dann mal nachgesehen, was diese Firma eigentlich so verkauft. Dann wars mir klar ... das sind Bestandteile von Feuerwerkskörpern, Sprengstoff und so Zeugs. Vielleicht sind Titanpulver und Kupferoxychlorid dann doch ein bisserl aussergewöhnlich ... Ein weiterer Grund, mit offenem Feuer in der Werkstatt seeeehr vorsichtig zu sein. 

Die Metallpulver in der SchreibMeister Werkstatt. Es fehlt das Päckchen mit dem feinen Messingpulver ... man sieht aber deutlich die Rückstände auf den Packungen ... das Zeugs haftet an den Fingern wie Superkleber. Messing war grad in Arbeit ... 

NEWS 12.  Januar 2024:

Über 80 tolle Rollerball/Stylus, Klick- und Drehkugelschreiber aus dem Holz „Kebony“ haben letzte Woche die SchreibMeister Werkstatt verlassen. Das war schon eine kleine Herausforderung in der Weihnachtszeit, diese Anzahl an Stiften herzustellen. Schließlich wird jeder einzelne mit der gleichen Sorgfalt und Akribie gemacht wie jeder andere Stift. Was dazu führte, dass wesentlich mehr Stifte gedrechselt wurden, weil bei einigen die Oberfläche nicht so toll aussah, wie ich mir das vorgestellt habe. Am Ende war die Verpackungslogistik noch ein Thema, weil jede Stiftverpackung ihr eigenes Label bekommen sollte. Die Schreiber sind echt toll geworden.  Und kaum waren die „draussen“, ging es an das nächste Projekt: Gold und Metall am Holz der Stifte. Dazu habe ich gleich mal wieder einen speziellen Kurs gemacht, der mir einiges an Wissen brachte. Mal sehen, was man aus dem „ersten Wurf“ so alles rausbringt oder ob meine Vorstellungen doch nicht ganz realisierbar sind. Aber wie sag ich so schön: Die Zufriedenheit mit dem, was man grad hat, ist nur die Ausrede, die angestrebte Perfektion nicht erreichen zu müssen. Also auf ....

Über 80 Stifte – am Ende sieht es nacht gar nicht so viel aus. Aber glaubt mir: es war eine ganze Menge Holz zu verarbeiten, bis dieses Bild entstehen konnte.

Egal, aus welchen Blickwinkel man es betrachtet: 80 Stifte sind eine ganze Menge. Da hat die neue Drechselbank gleich ihren Einstand gegeben ....